Während des zweiten Weltkrieges arbeiteten Alliierte und Achsenmächte an zahlreichen Geheimwaffen. Diese können nun auf den virtuellen Schlachtfeldern von Battlefield 1942 eingesetzt werden.
| | Statt eines MGs verfügt der Sherman-Panzer nun über einen Raketenwerfer. |
Das zweite Add On zum Multiplayer-Shooter bringt zahlreiche neue Geheimwaffen auf die Schlachtfelder des zweiten Weltkrieges. Die meisten davon wurden allerdings noch nie wirklich im Kampfeinsatz verwendet. Der Spieler kann dies jetzt ändern. Insgesamt stehen 16 neue Fahrzeuge zur Verfügung. Jede Seite erhält dabei zwei neue Panzer. Während bei den Alliierten der Sherman-Panzer mit einem zusätzlichen Raketenwerfer für gewaltige Explosionen sorgt, kontern die Achsenmächte mit dem mächtigen Sturmtiger. Dieser verwendet das Fahrgestell eines normalen Tiger-Panzers, feuert aber mit einem Seegeschütz. Dadurch wird der Sturmtiger zu einem der mächtigsten Fahrzeuge, das sowohl Infanterie als auch Vehikel schnell aus dem Weg räumt. Einziger Schwachpunkt: Der Sturmtiger kann nur nach vorne feuern, wodurch er, wenn nötig, jedes Mal neu ausgerichtet werden muss. Zumindest aber die Höhe eines Schusses lässt sich in begrenztem Umfang bestimmen. Komplett neu sind die Amphibientransporter, mit denen sich Soldaten kinderleicht über Flüsse transportieren lassen. Durch diese eröffnen sich auch neue taktische Möglichkeiten, denn ein Angriff vom Wasser aus muss immer mit einkalkuliert werden. Beide Seiten verfügen zudem über zwei neue Flugzeuge. Dabei handelt es sich um einen kleinen Eskort- bzw. Abfangjäger sowie einen Bomber, der, mit Raketen und Bomben bestückt, große Verwüstungen anrichten kann. Zur Abwehr der neuen Alliierten Flugzeuge verfügen die Deutschen über die Wasserfall-Lenkrakete. Sobald gestartet, kann man diese Rakete selbst steuern und direkt in feindliche Bomber oder Jäger lenken. Steuern lässt sie sich wie ein Flugzeug, nur mit dem Unterschied, dass sie wesentlich schneller ist. Neuerdings kann auch die Infanterie abheben. Sofern man einen Raketenrucksack findet, kann man sich damit in die Luft befördern und die feindlichen Soldaten von oben aufs Korn nehmen. Ausgestattet ist man dann allerdings lediglich wie der deutsche Sanitäter, nur ohne Medikit.
| | In der Stadt Essen muss eine Waffenfabrik zerstört werden. |
Secret Weapons of World War II hat aber nicht nur neue Fahrzeuge zu bieten. Insgesamt stehen acht neue Karten zur Verfügung, wovon sechs im neuen „Ziele-Modus“ gespielt werden können. Dieser dürfte bereits aus der Map Battle of Britain bekannt sein, die vor einiger Zeit veröffentlicht wurde. In diesem Modus werden die angestrebten Ziele auf der Karte markiert. Jede Partei erhält dann wie üblich eine bestimmte Anzahl an sogenannten Tickets. Diese verringern sich, wenn ein eigener Soldat getötet wird und anschließend wieder an einem Spawn-Punkt ins Spiel einsteigt. Sobald eine Seite keine Tickets mehr besitzt, dann gewinnt verständlicherweise der Gegner. | Alternativ gewinnt auch das Team, dass nach Ablauf einer bestimmten Zeit noch mehr „Fahrscheine“ übrig hat. Da die Tickets der Alliierten sich ständig reduzieren, müssen sie schnell handeln und die einzelnen Ziele nacheinander und möglichst ohne größeren Zeitverlust zerstören. Auf der aus der Demo bekannten Map Hellendoorn müssen die Briten zum Beispiel die dort stationierten vier Raketen sprengen, bevor die Deutschen mit diesen die Brücke von Remagen vollständig zerstören. Zwei der neuen Karten, Flugplatz Kbely und Telemark, spielen sogar bei Nacht, wodurch die Sichtverhältnisse verständlicherweise verschlechtert werden. Die Dunkelheit eignet sich somit sehr gut für Hinterhalte, da man die Angreifer erst mal entdecken muss.
| | Mit dem Raketenrucksack wird der Feind von oben überrascht. |
Im Add On kommen auch zwei neue Eliteeinheiten zum Einsatz. Die britischen Kommando-Einheiten kommen bei geheimen Operationen zum Einsatz. Dabei benutzen sie unter anderem ein tödliches Wurfmesser, das Bren LMG Maschinengewehr, die Sten Mk2 mit Schalldämpfer sowie eine kanadische Militär-Schrotflinte. Auf der Gegenseite stehen die deutschen Elitesoldaten, die sowohl in Afrika als auch in Russland zum Einsatz kamen. An neuen Waffen stehen hier das halbautomatische Gewehr 43, das Fallschirmjägergewehr 42 sowie eine Mauser K98 mit Granaten-Aufsatz bereit.
| | Flakpanzer eignen sich nicht nur zur Flugzeugabwehr. |
In den Bereichen Grafik und Sound wurden kaum Änderungen vorgenommen. Die neuen Waffen verfügen über einige schöne Nachladegeräusche, die wesentlich besser rüberkommen als bei den älteren Waffen. Die Bedienung ist ebenfalls mit dem Hauptprogramm identisch, keines der neuen Fahrzeuge benötigt spezielle Tasten. Nach wie vor steht das Teamplay beim Add On im Vordergrund. Nur koordinierte Angriffe verlaufen erfolgreich. Was nützt etwa ein Angriff auf eine gut befestigte Basis, wenn die eigenen Panzer ständig mehr Schaden nehmen und kein Ingenieur in der Nähe ist? Eine gute Mischung aus den verschiedenen Soldatenklassen entscheidet maßgeblich über Sieg und Niederlage. Die Schlachtfelder, auf denen die Kämpfe toben, wurden detailliert dargestellt und sorgen für zusätzliche Spieltiefe. Besonders stimmungsvoll sind die zwei neuen Nachteinsätze, die besondere Aufmerksamkeit verlangen und im Mondlicht stattfinden.
| | Die Transportmaschine dient als mobiler Spawnpunkt. |
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