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| 29. März 2003 | 20:33 | Review |
Der Krieg geht weiter. Im ersten offiziellen Add On für Battlefield 1942 verlagert sich der Kriegsschauplatz nach Italien. Ob sich das Expansion Pack auch wirklich lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.
In The Road to Rome geht es logischerweise um die Kämpfe mit italienischer Beteiligung im zweiten Weltkrieg. Wie bei Battlefield 1942 gibt es dabei keine feste Storyline, die Maps können einzeln und ohne Bezug zueinander gespielt werden. Als Kriegsschauplätze dient z.B. das von den Achsenmächten kontrollierte Kloster auf dem Monte Cassino oder die Küstenlandung der Alliierten Truppen auf Sizilien während der Operation Husky. Vorrangiges Ziel ist dabei, mehrere über die Karte verteilte Flaggen einzunehmen, die gleichzeitig auch als Startpunkte für eigene Einheiten dienen. Dort können meist auch zusätzlich verschiedene Fahrzeuge gefunden werden. Von letzteren gibt es übrigens acht neue. Auf beiden Seiten stehen zwei neue Kettenfahrzeuge zur Verfügung. Zusätzlich besitzen die Briten und die deutschen jetzt ihren eigenen kleinen Bomber, der aber schneller ist und weniger Bomben mit sich führt als die größeren Bomber im Hauptprogramm. Da die Maschinengewehre gegen Panzer praktisch nutzlos sind, steht zur Panzerabwehr nun jeweils ein stationäres Geschütz bereit, das mit Panzern kurzen Prozess macht. Auch bei den Handfeuerwaffen gibt es Zuwachs. Briten und Italiener verfügen über ihr eigenes Maschinengewehr und Ingenieure können für den Nahkampf ein Bajonett auf ihr Gewehr aufsetzen.
| | Wir verteidigen einen Kontrollpunkt gegen feindliche Soldaten. |
An der Grafik wurde nur wenig geändert. Alles sieht so schön aus wie im Hauptprogramm und die neuen Einheiten wurden auch alle schön texturiert und passen zu den bereits vorhandenen. Auch die sechs neuen Maps wurden sehr gut gemacht und bieten dem Spieler durch verschiedene Wege viele taktische Möglichkeiten. Für Abwechslung ist durch kleine Ortschaften, Flüsse oder Hügel gesorgt.
| | Der neue Bomber der Achsenmächte. |
Auch die Soundeffekte sind nach wie vor sehr gut und klingen sehr authentisch. Damit tragen sie einen großen Teil zur Atmosphäre des Spiels bei. Musik gibt es hingegen nur in den Menüs oder am Ende einer Partie, wenn über Sieg oder Niederlage entschieden wurde. Abwechslung gibt es hier aber nicht, denn es wird immer die selbe Melodie gespielt. Dies stört allerdings weniger.
| | Das Sturmgeschütz ist eine effektive Waffe. | | Infanterie, Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe – das hört sich ziemlich komplex an, aber die Steuerung ist wirklich sehr einfach. Durch die bekannte Shooter-Steuerung dürfte der Einsteig schon mal leicht fallen, für einzelne Kommandos wie z.B. den Fallschirm oder das Hinlegen müssen aber eigene Tasten belegt werden. Ansonsten sind diese weitestgehend die selben. Wer ein Flugzeug fliegen möchte sollte außerdem besser zum Joystick greifen, denn mit der Maus sind diese nur sehr schwer zu kontrollieren.
| | Granaten können sehr hiflreich gegen Panzer sein. |
Spieltiefe ist bei einem Onlinespiel mit Teamplay ein wichtiger Faktor, der bei Battlefield 1942 hervorragend dargestellt wird. Auch das Add On zeigt mit beeindruckender Weise die Schlachten des zweiten Weltkrieges. Egal ob nun als Soldat oder Pilot, jede Spielerklasse und jedes Fahrzeug fährt oder fliegt sich anders und das macht das Spiel zu einem wirklichen Teamspiel, denn nur durch die Kombination verschiedener Waffen ist ein effektives Vorgehen möglich. Nicht jeder Spieler kann ein Flugzeug fliegen und deshalb sollte man diese z.B. besseren Fliegern überlassen anstatt nur rumzufliegen und nichts zu zerstören. Für jeden Spielertyp ist also etwas dabei.
| | Operation Husky: Britische Truppen landen auf Sizilien. |
Battlefield 1942 ist praktisch ein reines Onlinespiel, der Singleplayer-Modus mit Bots dient eigentlich nur zum Training für die Onlineschlachten. Insgesamt stehen vier Spielmodi zur Verfügung. Team Deathmatch und Capture the Flag sind mittlerweile fast in jedem guten Spiel zu finden und benötigen keiner weiteren Erklärung. Der Conquest-Modus ist hingegen das Herzstück des Spiels. Dabei sind über die Karte verschiedene Flaggen verteilt, die man erobern muss. Jedem Team steht zusätzlich eine bestimmte Anzahl „Tickets“ zur Verfügung, die sich durch das Sterben der eigenen Soldaten verringern. Die Zahl geht außerdem zurück, wenn das gegnerische Team eine bestimmte Anzahl von Flaggen kontrolliert. Ein taktisches Vorgehen kann hier schon früh über einen Sieg entscheiden. Letztlich gibt es noch den Co-Op-Modus, in dem man mit anderen menschlichen Spielern auf den Maps gegen Bots kämpft.
| | Die letzte Kontrollpunkt der Achsenmächte liegt auf der anderen Seite. |
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Fazit von Benjamin Jakobs:
Das Add On ist eine gelungene Erweiterung für Battlefield 1942 zu einem geringen Preis (ca. 15 EUR). Für diesen Preis ist der für manchen geringe Inhalt aber dennoch in Ordnung, wenn man diesen mit anderen Add Ons vergleicht. Aber auch so ist Battlefield 1942 ein hervorragendes Spiel, das aber leider hauptsächlich für den Onlinemodus zu gebrauchen ist. Gegen Bots verliert man schnell die Motivation, da sie meist gleich reagieren. Ein ordentlicher Singleplayer-Modus wäre hier vielleicht noch wünschenswert gewesen. Dennoch ist das Add On alleine schon wegen des niedrigen Preises jedem zu empfehlen. |
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Wertung: |
| Grafik: |
         (10 / 10) |
| Sound: |
         (9 / 10) |
| Bedienung: |
         (9 / 10) |
| Spieltiefe: |
         (10 / 10) |
Multiplayer:
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         (10 / 10) |
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| Benjamin Jakobs |
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