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Die mit Abstand beliebteste und bekannteste Mod ist Counterstrike. Erst durch dieses Spiel wurde das Szenario Terroristen gegen Polizisten im Team beliebt. Bald wird die Mod 2 Jahre alt und es hat immer noch die meisten Spieler überhaupt. Weltweit gibt es mehr als 10000 CS-Clans. Warum das Spiel einfach totzukriegen ist, wird in diesem Test erläutert.
Einstieg
Der Einstieg gestaltet sich einfach. Man hat zwei Möglichkeiten, an CS heranzukommen. Entweder man lädt es aus dem Internet runter (89 MB), oder man geht ins nächste Geschäft und kauft es sich, da CS seit einigen Monaten auch als Kaufversion zu haben ist (etwa 20-30 DM). Die Optionen sind allesamt aus Half-Life bekannt, sollten also kein Problem darstellen. Nachteil ist allerdings, dass man die Karten offline nur alleine spielen kann. Um die Karten auch mit Gegnern kennenzulernen, muss man sich einen der zahlreichen Bots runterladen, die es inzwischen gibt. Diese sind aber alles andere als intelligent. Oft laufen sie einfach am Spieler vorbei, bleiben an Kisten hängen usw. Zum Trainieren sind sie also absolut unbrauchbar (auch, wenn sie in höheren Stärken gut zielen), aber wenn man die Karten kennenlernen will, reichen sie aus.
Technik
Grafisch ist Counterstrike kaum noch zeitgemäß. Der Zahn der Zeit nagt halt auch an der Half-Life-Engine. Highlights brauchen nicht erwartet zu werden. Dennoch zeigt die Engine hier ihre Stärke, nämlich das Darstellen realistischer Umgebungen. Dafür gibt es nach wie vor keine bessere als die von Half-Life. Soundtechnisch gibt es nichts zu meckern. Das Spielen auf Gehör (Schritte, Waffengeräusche) funktioniert so gut wie noch nicht mal in Tactical Ops. Man kann allein durch Gehör die Positionen seiner Gegner ermitteln und auch die Waffen können erfahrene Spieler sofort vom Hören unterscheiden. Auf einigen Maps gibt es auch zusätzliche Samples. cs_italy hat einen italienischen Tenor aus dem Radio am Terroristen-Startpunkt, in de_aztec hört man Donnergrollen und in cs_arabstreets hört man einen Araber singen. Ersteres und letzteres stellt sich auf Dauer als extrem nervend heraus. Zum Glück kann man die Radios, aus denen diese Musik kommt, zerstören.
(Bild: Im Bild ist die beliebte Colt M4. Die Grafik der Umgebung ist nicht schön, aber weitestgehend realistisch)
Waffen und Gegenstände
Waffen gibt es reichlich in CS. 22 Waffen befinden sich im Repertoire, alle mit unterschiedlichem Preis. Neben den Pistolen, Shotguns, SMGs und Rifles gibt es auch noch ein Maschinengewehr. Während die 4 letztgenannten Kategorien allesamt Primärwaffen sind, sind die Pistolen die Sekundärwaffen. Anders als in TO kann man nicht aus jeder Kategorie eine Waffe mitnehmen, sondern man muss sich überlegen, welche Waffe man braucht oder mit welcher man besonders gut umgehen kann. Aber man muss sagen, dass die meisten Waffen keine Beachtung finden, weil sie einfach zu schwach sind oder sonstige Nachteile haben (zu starkes Verziehen, lange Nachladezeit). Auf öffentlichen Server und in Clanfights sieht man meistens nur 6-8 Waffen, die sich besonders eignen. Andere Gegenstände gibt es natürlich auch. So kann man 3 Arten von Granaten kaufen: Blendgranaten, Rauchgranaten und HEs. Letztere explodieren und können so viel Schaden anrichten, erstere blenden den Gegner für eine gewisse Zeit und die Rauchgranaten nebeln Gebiete ein. Bei schwächeren Rechner kann es dabei aber stark ruckeln. Natürlich kann man auch Rüstung kaufen, entweder eine Weste oder eine Weste mit Helm. Dieser Einkauf lohnt sich meist allerdings nicht, da die Rüstung kaum Treffer zurückhält. Auf den Defusion-Maps haben außerdem die Counter-Terroristen die Möglichkeit, sich ein Defuse-Kit zu kaufen. Dieses verkürzt die Zeit einer Bombenentschärfung von 10 auf 5 Sekunden.
(Bild: Eine Rauchgranate in Aktion: Durchschauen ist kaum möglich)
Gameplay
Zu Beginn einer Runde hat man zuerst die Wahl, welches Team man spielen möchte. Terroristen und Counter-Terroristen unterscheiden sich (neben dem Aussehen) nur in Sachen Bewaffnung. Während die Terrors AK und Sig haben, können sich die CT Colt M4 und Aug kaufen. Am Anfang einer Runde, meist in den ersten 5 Sekunden, kann man sich noch nicht bewegen. In dieser Zeit können allerdings Waffen und Gegenstände gekauft werden. Danach geht es los und je nach Maptyp haben die Teams unterschiedliche Aufgaben. In cs-Maps müssen die CT aktiv werden und Geiseln aus den Händen der Terrors befreien. In den as-Maps sind ebenfalls die CT das gefragte Team. Ein zufällig ausgewählter Spieler aus den Reihen des Teams wird dort zum VIP. Dieser kann keine Waffen kaufen, hat aber zu Beginn ein Messer und eine Pistole mit 24 Schuss. Das Team hat nun die Aufgabe, ihn zu einer Zone zu bringen, wo er entkommen kann. Mit Abstand am beliebtesten sind allerdings die de-Maps. Die Terroristen haben die Aufgabe, einen bestimmten Ort zu sprengen. Ein Spieler startet immer mit der Bombe und muss sie zum Bombenplatz bringen. Wird die Bombe gelegt, müssen die CT sich beeilen, zum Bombspot zu kommen, denn sie haben nur eine gewisse Zeit, um sie zu entschärfen. Es gibt allerdings ab und an einige Stolpersteine im Gameplay. Die Geiseln sind nämlich alles andere als intelligent und verhaken sich gern in Türen oder anderen engen Abschnitten. Oft wird allein dadurch verhindert, dass die Geiseln gerettet werden können. Außerdem muss man sagen, dass die meisten Maps nicht gerade ausbalanciert sind. So hat man etwa in cs_italy nur mit einem sehr guten Team die Chance, die Geiseln zu befreien. Im Großen und Ganzen kann man aber zufrieden sein. Ein dickes Minus bekommt CS aber durch den sogenannten Hitbox-Bug. Ein höher postierter Spieler kann einem niedrigerem dadurch keinen Headshot mehr verpassen. Es scheint so, als sei der Kopf in der Engine gar nicht da. In Counterstrike 1.3 soll dieser Fehler behoben werden. Einen Termin für die neue Version gibt es leider noch nicht.
(Bild: Die Bombe wird gelegt...)
(Bild: ... und diese (dämlichen) Geiseln wollen gerettet werden)
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