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| 19. August 2003 | 21:21 | Preview |
Bald erscheint bereits das zweite Add On für Battlefield 1942 und auch am offiziellen Nachfolger wird fleißig gearbeitet. In Battlefield Vietnam geht es voraussichtlich ab Anfang 2004 mächtig rund.
Bei dem Erfolg und der Beliebtheit von Battlefield 1942 war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Electronic Arts einen Nachfolger ankündigen würde. Battlefield Vietnam setzt dabei aber nicht mehr auf den zweiten Weltkrieg, sondern verlegt das Geschehen in den Vietnamkrieg. Dort übernimmt man dann entweder die Rolle eines US-Soldaten oder kämpft auf der Seite der Vietnamesen. Das Spielprinzip des Vorgängers wird allerdings beibehalten. Wie gehabt kämpfen beide Seiten um verschiedene Flaggenpunkte, die auf den Karten verteilt sind.
| | Der Hubschrauber steht in der US-Basis bereit. |
Kaum ein Nachfolger kommt ohne Grafikoptimierungen aus. Auch Battlefield Vietnam macht da keine Ausnahme. Die Grafik-Engine wurde überarbeitet und ermöglicht so detailliertere Texturen bei der Umgebung, den Fahrzeugen sowie den Soldaten. Neu ist ebenfalls die dichte Vegetation auf den Schlachtfeldern. Diese äußert sich durch kleine Palmenwälder, hohes Gras sowie Büsche, die ein perfektes Versteck für Scharfschützen bieten. Allerdings ist die Vegetation auch nicht zu dicht, damit sich die Fahrzeuge optimal einsetzen lassen.
Wie schon erwähnt, wird am Spielprinzip kaum etwas verändert. Die zwei Teams kämpfen um Flaggenpunkte und verfügen am Start über eine bestimmte Anzahl an Tickets. Diese werden weniger, wenn ein eigener Soldat stirbt. Alternativ kann man die Ticketanzahl des Gegners auch senken, wenn man mehr als die Hälfte aller Kontrollpunkte gesichert hat. Dort gibt es aber eine kleine Änderung. Bei Battlefield 1942 dauerte das Einnehmen einer Flagge immer gleich lang, egal wie viele Soldaten dort waren. Beim Nachfolger braucht ein Soldat 60 Sekunden zum sichern, vier Stück aber nur noch 15 Sekunden. Das Teamplay soll mit dieser Maßnahme noch mehr gestärkt werden.
| | Soldaten können sich im dichten Gras heranschleichen. |
Das Zusammenspiel der einzelnen Soldatenklassen wird wie gehabt übernommen. Natürlich werden dabei die Waffen angepasst. Jede Partei erhält aber zusätzlich einen Spezialisten. Bei den US-Einheiten ist dies der Green Beret, die Vietnamesen greifen auf einen Vietcong-Kämpfer zurück. Letzterer ist zum Beispiel in hohen Gräsern fast unsichtbar und ist selbst mit schweren Waffen noch sehr schnell unterwegs. Besonders effektiv sind die Fallen des Vietcong. Fußschlingen warten zum Beispiel nur auf einen unachtsamen Feind. Besonders fies ist die Sabotage von Fahrzeugen. Wenn ein gegnerischer Soldat dann das bearbeitete Fahrzeug benutzt, explodiert dieses. Auch die Ingenieure bekommen zusätzliche Fähigkeiten. Auf Seiten der Amerikaner kann man dann Sandsäcke aufstellen und so Stellen absichern. Der vietnamesische Ingenieur hingegen trägt einen mobilen Einstiegspunkt mit sich, an dem getötete Teamkameraden wieder ins Spiel einsteigen können.
| | Per Hubschrauber wird ein kleiner Jeep transportiert. |
Neben den Waffen wurden natürlich auch die Fahrzeuge an die neue Zeit angepasst. In Battlefield Vietnam wird der Panzer nicht mehr das wichtigste Fahrzeug werden. Stattdessen nimmt der Hubschrauber eine wichtige Rolle ein. Mit diesen kann man zum Beispiel Truppen transportieren sowie schnelle Angriffe durchführen. Per Transporthubschrauber lassen sich sogar Fahrzeuge durch die Gegend fliegen. Je schwerer dabei die Fracht ist, desto schwieriger lässt sich auch der Helikopter steuern. Für die passende Stimmung sorgt neben den Rotorgeräuschen auch das Bordradio. Electronic Arts will bis zu 20 Lieder lizensieren, die dann im und rund um den Helikopter gehört werden können, darunter auch den „Ritt der Walküre“, bekannt aus dem Film Apocalypse Now.
| | Der Napalmangriff beschädigt die vietnamesischen Einheiten. |
Des Weiteren verfügen die Amerikaner noch über ein Kampfflugzeug, dass einen wirkungsvollen Napalmangriff durchführen kann. Beschädigt werden dadurch allerdings nur Fahrzeuge und Soldaten, auf die Umgebung und Gebäude hat das Feuer keinen Einfluss. Auch „Seeschlachten“ wird es in Battlefield Vietnam geben, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß wie im Vorgänger. Diese beschränken sich wahrscheinlich auf Gefechte mit Patrouillenbooten auf den Flüssen.
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Fazit von Benjamin Jakobs:
Battlefield Vietnam vertraut auf das bewährte Spielprinzip seines Vorgängers und will dieses sogar noch verbessern. Die bisher bekannten Änderungen klingen alle sehr sinnvoll und auch der Wechsel zum Vietnamkrieg dürfte aufgrund der doch sehr unterschiedlichen Parteien sehr reizvoll werden. Sofern man bei Digital Illusions nichts falsch macht, steht mit Battlefield Vietnam ein weiteres Top-Spiel in den Startlöchern. Als Battlefield 1942-Fan kann man sich jedenfalls uneingeschränkt darauf freuen. |
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| Benjamin Jakobs |
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