; 2001 [EliteGames]
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Während sich die Protagonisten des 1996er – Kultstreifens From Dusk Till Dawn (nur ein toter Vampir ist ein guter Vampir) in schmierigen Oben-Ohne-Bars bei einigen Litern Whisky das Untoten – Säbeln versüßen, sind PC – Fans des Films trotz des verheißungsvollen Spielenamens auch heute noch diesbezüglich aufgeschmissen.
Mit dem Horrorfilm hat das Spiel nämlich soviel zu tun wie RTL 2 mit gutem Geschmack.
Obskure Story
Seth landet (aus welchen Gründen auch immer) auf einem vampirverseuchten (warum auch immer vampirverseucht) Gefängnisschiff. Was liegt da näher, als die Jungs aus dem Reich der niemals so ganz Toten endgültig ins Nirvana der endgültig und garantiert nicht mehr wiederkommenden Toten zu verbannen. Da Seth aber kein Knoblauchwasser zur Hand hat, bedient er sich Waffen wie Elektroschockern, Holzpflöcken und standardisiertem Feuergerät wie Gewehren und | | Pistolen.
Grafisch bietet schon das Verpackungscover viel zu wenig. Hier wurde das FDTD – Filmplakat äußerst billig am Rechner nachgebastelt. Allerdings steht die eigentliche Spielgrafik denn auch dem Plakat in nichts nach: Trostlose Texturen treffen trottelige Tani... äh, Animationen. Die Zwischensequenzen sind nicht nur dank der superbescheuerten deutschen Sprachausgabe ein echter Hingucker – Hingucker im Sinne von Hingucken und Auslachen. Als Begleitmusik gibt’s nette Düstermucke.
Null acht fuffzehn
Spielerisch zeigt sich das Teil insgesamt auch ziemlich mau. Außer dem Abschlachten der Vampirsprites passiert herzlich wenig, ab und zu lockern NPCs die Handlung minimal auf. Insgesamt spielt sich FDTD aber wie ein zäher, simpler Tomb Raider – Clone. Witzig: Per Tastendruck auf F11 ist ähnlich wie bei Max Payne ein Zeitlupenmodus zuschaltbar – wenngleich natürlich bei weitem unspektakulärer.
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Fazit von Christian G.:
From Dusk Till Dawn ist typisches Mittelmaß. Das Ding macht aufgrund der exotischen Waffen und des Vampirbonus eine Zeitlang Spaß, doch dann ist es einfach nur abgenutzt. Veraltete Grafik, lächerliche Zwischensequenzen („Dein Strafregister könnte einem Tarantino – Film entstammen, Seth!“) und vor allem zuwenig Abwechslung. Auf einem Schiff rumrennen und Vampire wegbratzen ist spielerisch nicht sonderlich ergiebig. Daran ändert auch der im Schnellverfahren eingebaute Bullet Time – Mode nichts, ein Multiplayermodus fehlt völlig. Zum Budgetpreis ist FDTD eine gelungene Investition, Vollpreisspiele müssen eindeutig mehr bieten.
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Wertung: |
| Grafik: |
         (5 / 10) |
| Sound: |
         (6 / 10) |
| Bedienung: |
         (7 / 10) |
| Spieltiefe: |
         (6 / 10) |
Multiplayer:
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         (0 / 10) |
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[ Andere Reviews ]
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