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| 04. März 2004 | 17:34 | Review |
Wer kennt eigentlich nicht Schach? Eines der beliebtesten Brettspiele der Welt wurde jetzt auch von enjoy für den PC umgesetzt. Wir verraten euch, ob Ihr lieber vor dem richtigen Schachbrett sitzen bleibt oder an den PC wechselt.
Schach, auch bekannt als das Spiel der Könige. Dieser Klassiker unter den Brettspielen begeistert die Menschen auf aller Welt schon seit mehr als tausend Jahren. Kein Wunder, denn die Regeln sind für jeden schnell zu lernen und die Taktik spielt eine wichtige Rolle. Zwar gibt es viele gute Spieler, doch nur wenige beherrschen das Spiel wirklich meisterlich. King's Chess will dem Spieler die Möglichkeit bieten, seine Kenntnisse weiter zu verfeinern.
| | Die 2D-Ansicht ist am übersichtlichsten. |
King's Chess bietet in den Optionen zwei verschiedene Möglichkeiten der grafischen Darstellung an. Zum einen die wohl bekannte 2D-Ansicht von oben, zum anderen aber auch eine schicke 3D-Ansicht. Dabei lässt sich je nach Wunsch auch noch die Landschaft im Hintergrund auf Sommer oder Winter umstellen. Außerdem können Farbe des Schachbrettes sowie der Figuren geändert werden. Mit den höchsten Einstellungen sieht man nun einige schöne Effekte, zum Beispiel spiegelnde Oberflächen sowie gläserne Figuren. Dennoch bieten die zwei Landschaften aber nur eine magere Abwechslung.
Quasi nicht vorhanden ist der Sound. Für die einen mag es zwar erfreulich sein, aber King's Chess bietet keine Hintergrundmusik an. Kurze Geräusche gibt es lediglich beim Verschieben einer Figur. Am Ende des Spiels ertönt zudem eine weibliche oder männliche Stimme, die den Sieger der jeweiligen Partie ankündigt. Weitere Sounds? Fehlanzeige!
| | Die gläsernen Figuren wirken sehr schön. |
Das Spiel bietet einem unterschiedliche Spielmodi. Entweder lässt man den Computer gegen den Computer antreten, spielt selbst gegen den Computer oder über Internet bzw. LAN gegen einen andere menschlichen Spieler. Beim Spiel gegen den Computer lässt sich unter anderem der Schwierigkeitsgrad in drei Stufen einstellen. Allerdings ist die KI auch auf der niedrigsten Stufe schon sehr fordern, so dass sich Anfänger auf einige Niederlagen gefasst machen sollten. Wahre Profis wählen den Schwierigkeitsgrad "schwer" und zusätzlich noch eine begrenzte Rundenzeit. Nach einem Zug zeigt das Spiel verschiedene Auswertungen der Bewegung, die rechts neben dem Schachbrett dargestellt werden. Insgesamt ist die KI durchaus gelungen und für Profis wie für Einsteiger geeignet.
| | Der Hintergrund lässt sich verändern. |
Des Weiteren bietet King's Chess noch andere nützliche Hilfefunktionen. So lässt sich zum Beispiel immer der letzte getätigte Zug per Pfeil anzeigen. Oder man hebt gedeckte Felder hervor und erkennt so, ob eine gegnerische oder eine eigene Figur in der nächsten Runde bedroht ist. Außerdem kann sogar die KI überprüfen, ob der Zug eines Spielers eher vorteilhaft war oder ob man ihn doch besser sein lässt. In letzterem Fall kann man dann auch eine andere Bewegung durchführen.
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Fazit von Benjamin Jakobs:
King's Chess ist eine ordentliche Umsetzung des Brettspiels. Besonders die 3D-Ansicht sieht sehr schick aus. Allerdings wäre das Spiel mit mehr Landschaften als Hintergrund noch mal ein Stück abwechslungsreicher geworden. Zum Sound muss man nicht viel sagen. Ein integrierter MP3-Player wäre für mich persönlich aber ein tolles Feature gewesen. Ansonsten kann man sich für die 15 Euro, die King's Chess kostet, nicht beklagen. |
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Wertung: |
| Grafik: |
         (7 / 10) |
| Sound: |
         (1 / 10) |
| Bedienung: |
         (7 / 10) |
| Spieltiefe: |
         (7 / 10) |
Multiplayer:
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         (7 / 10) |
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| Benjamin Jakobs |
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