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Eigentlich ist das Durchführen einer Netzwerkparty ja eine ganz einfache Sache. Aber trotzdem sind Pleiten nicht ausgeschlossen! Das beginnt schon bei der Anfahrt: Wird die eine oder andere Kurve mit 60 km/h genommen, fliegt der Rechner im Wagen schon gerne mal hin und her. Da kann es schon mal vorkommen, daß deswegen auch die Grafikkarte
munter im Gehäuse umherfliegt. Sehr beliebt ist dann auch das Auspacken des Rechnerzubehörs beim Anschließen ans Netzwerk: Das Stromkabel für den Monitor ist zwar da, aber leider nicht das des PCs. Also nochmal nach Hause, das Kabel gepackt und zurückgefahren. Mittlerweile hat der Hausherr, der das ganze veranstaltet, leise Zweifel, ob seine Hauptsicherung die Stromfresserei vom fünf Rechnern samt Boxen und Monitoren verkraftet. Das erweist sich aber als nicht weiter tragisch, da ihm sowieso das entscheidende BNC - Kabel fehlt. Ist dann endlich alles verkabelt und vernetzt, wird erstmal ausprobiert, ob man seinen eigenen und die anderen Rechner im Netz findet. Da wartet schon die nächste Überraschung, wenn einem Teilnehmer das frisch installierte Windows ME abstürzt und nur noch durch Neuinstallation zu retten ist. Dagegen wirken Pannen wie fehlende Spiele - CDs oder falsche Patches schon fast wie ein müder Witz, der wiederum beim Hausherrn für Heiterkeitsausbrüche sorgt, da der jetzt wieder mal das 53 MB - Update auf die neueste Half Life - Version downloaden darf. Er hatte es zwar auf CD, aber so ist das eben mit den CDs...
Umso glücklicher ist man nach zwei Stunden, wenn dann doch noch alles läuft. Dann begreift man endlich, daß die Colaflaschen mit zwei Litern Fassungsvermögen die beste Erfindung aller Zeiten ist. Und man freut sich über den riesigen Fundus an witzigen Videos und MP3s, den die anderen mitgebracht haben. Und man beschließt, das ganze so schnell wie möglich zu wiederholen. Mit oder ohne Pleiten. |
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