Bolt Logan ist Söldner – einer der Besten. Nach vier Jahren im Expedition Corps und weiteren vier Jahren in der SpecForce überwindet er alles und jeden. Nur seine Vergangenheit nicht: Auf der Flucht vor ihr lernt er Carrie kennen und gemeinsam reisen sie nach Valkyria, einem System am Rande des Universums, wo Anarchie noch großgeschrieben wird und man für Geld alles kriegt.
Soweit die Story des Spiels Chrome, das derzeit vom polnischen Team Techland entwickelt wird. Auf Valkyria angekommen, beschließen die beiden Protagonisten, ein Kopfgeldjäger-Büro zu eröffnen. Dies geht auch eine Zeitlang gut, aber dann wird Logan in den Krieg zweier Megakonzerne hineingezogen und nimmt die Sache in seine eigenen Hände, wobei er auch mit seiner nicht ganz sauberen Vergangenheit konfrontiert wird – unterstützt durch euch.
| | Geschützt durch den Wald nähert ihr euch eurem Missionsziel |
Erst Denken, dann Schießen
Chrome gehört zum Genre der sogenannten taktischen First-Person-Shooter. Dies bedeutet, dass stupides Ballern euch nicht im Spiel weiterbringen wird. Stattdessen ist taktisches Vorgehen und eine gewissenhafte Planung gefragt. Hierbei offenbart sich ein spezielles Feature des Spiels: Anstatt einem vorgegebenen Weg zu folgen, werdet ihr einfach in der Nähe des Missionsziels abgesetzt. Wie ihr nun die Mission beenden wollt, liegt ganz bei euch. Damit ihr euch dabei nicht langweilit, gibt es jede Menge Extras, mit denen ihr Euch den Söldneralltag erleichtern könnt: Zumindest neun Waffen stehen euch zur Verfügung. Obwohl das Ganze im 25. Jahrhundert spielt, sehen die meisten Schießeisen denen des 20. Jahrhunderts ziemlich ähnlich. Um die Effizienz zu steigern, kann sich der Söldner der Zukunft mit Bioimplantaten ausstatten lassen, sogenanntem Cybertech: Man kann beispielsweise durch eine im Auge implantierte Zieleinrichtung ein optisches Visier ersetzen und somit an die Feinde nah ranzoomen oder durch künstlich Kniegelenke mit eingebautem Motor höhere Laufgeschwindigkeiten erlauben.
| | Dieser Buggy ist eines der Fahrzeuge, die ihr benutzen könnt |
Wer zu faul zum Laufen ist, kann sich auch eines Fahrzeuges bedienen. Neben kleinen Buggys und Schwebefahrzeugen stehen auch schwer gepanzerte Läufer und fliegende Truppentransporter zur Verfügung.
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Viel Action an der frischen Luft
Diese Masse an Technik wird in 14 Missionen aufs Schlachtfeld geführt. Die Ziele sind sehr unterschiedlich: Manchmal soll einfach jeder Widerstand in der Umgebung plattgemacht werden, in anderen Missionen geht es zum Beispiel darum, verdeckt eine Basis zu infiltrieren, Gegenstände zu stehlen und dann wieder unbeschadet rauszukommen. Eines ist allen Missionen gemein: Meistens geht die Action an der frischen Luft ab, große Außenareale sollen den nötigen Hintergrund liefern. Dabei wird auch hier für Abwechslung gesorgt: Von der Eiswelt bis zur Wüste sind alle gängigen Terrains vertreten, insgesamt soll man sich auf fünf verschiedenen Planeten austoben können. Auch Wettereffekte wie Schnee und Regen wird es geben.
| | In den Gebäuden geht es heiss her. |
Physikalisch Korrekte Darstellung
Neben der Darstellung der Außenareale wurde auch viel Wert auf eine solide Physik-Engine gelegt. So wurde die Körperphysik aus Hitman übernommen und stark verbessert: Körper reagieren realistisch auf Kugeleinschläge, getroffene Gegner fallen physikalisch korrekt zu Boden oder fliegen durch die Druckwelle einer Explosion durch die Luft. Dabei interagieren sie auch mit anderen Gegenständen: So könnte zum Beispiel ein Gegner, der auf einer Mauer stehend getroffen wurde, über die Brüstung kippen und dann auf einen Stapel Kisten fallen, der realistisch auseinander bricht. Man kann also einige Hollywoodreife „Stunts“ erwarten.
| | Aber auch an der frischen Luft ist für Action gesorgt |
Auch die Fahrzeuge sollen sich physikalisch korrekt bewegen, allerdings wurden einige Modifikationen durchgeführt, um eine bessere Spielbarkeit zu erreichen.
Die Engine, auf der das Spiel basiert, wurde von Techland selbst entwickelt: Sie soll eine Durchsatzrate von 100.000 Polygonen bei 60 FPS schaffen. Der Detailgrad der Figuren soll sich zwischen 500 und 10.000 Polygonen bewegen. Die Animation basiert auf einem Skelett, wodurch man teilweise Motion-Capturing anwenden konnte. Weiters ist die Engine auf Texture and Lightning optimiert, auch Vertex-Shader kommen zum Einsatz.
Mehr Spaß im Team
Auch Spielern, die nicht gerne allein sind, wird allerhand geboten: Neben Deathmatch, Team Deathmatch und Capture the Flag wird es auch weitere Modi wie Domination oder Last Man Standing geben. Dabei wird man den jeweiligen Modus vor dem Spiel auf seine eigenen Bedürfnisse abstimmen können. Bis zu 32 Spieler können dann gegeneinander antreten. Ein Kooperativ-Modus ist nicht geplant.
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