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 S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost
06. Oktober 2002 | 18:00 | Preview
Es ist nun das zweite Mal, dass der Atomreaktor in Tschernobyl sein Umfeld in eine Todeszone verwandelt hat. Nach dem erneuten GAU ist ein riesiges Areal verseucht. Eine neue tödliche Seuche breitet sich aus. Menschen werden zu willenlosen Wesen. Mehrere Versuche der Armee mit dieser neuen Gefahr fertig zu werden scheitern, und immer mehr Truppen und Wissenschaftler verschwinden auf mysteriöse Weise. Nur wenige Menschen, stark genug der unsichtbaren Kraft zu widerstehen, trauen sich noch in die Zone, um Beweise für die seltsamen Veränderungen rund um den Atomreaktor zu finden. Doch nur eine Hand voll schafft es zurück. Sie bringen mysteriöse Objekte, sowie Geschichten von tödlichen Fallen und unheimlich mutierten Tieren, mit. Stalker werden sie genannt, diese Menschen, welche die riesige Zone voll mit Fallen, giftigen Nebeln und gefährlichen Mutanten durchqueren.
Sie sind auf der Suche nach Artefakten, welche sie an Zahlungswillige verkaufen. Die Armee sperrt die Zone ab, und lässt nur ein paar Wissenschaftler herein, aber die Stalker finden Wege, die sie in die Zone führen. Viele Leute kommen zu dem Schluss, dass etwas geben muss, etwas, was die Ausbreitung der Zone und die Armeen von Zombies und mutierten Kreaturen kontrolliert. 20 Jahre nach dem GAU will ein Neuling unter den Stalkern es seinen Vorgängern nachmachen. Er muss noch viel über die Zone und das was in ihrer Mitte liegt lernen.
Dieses Szenario wird im 3. Quartal 2003, wenn auch nur auf den Rechnern zu Hause, Realität werden. Im Aktionspiel S.T.A.L.K.E.R., welches von der russischen Spielschmiede GSC Game World produziert wird, übernehmt Ihr die Rolle des Neulings, der auf der Jagd nach wertvollen Artefakten und der Wahrheit ist.


 Mit vielen kleinen Details versucht GSC Game World die Level so real wie Möglich erscheinen zu lassen.   Mit vielen kleinen Details versucht GSC Game World die Level so real wie Möglich erscheinen zu lassen.


Grafik vom Feinsten

Schaut man sich die Screenshots zum Spiel mal aus einiger Distanz an, ist es fast nicht möglich sie von Fotos zu unterscheiden. Die Texturen sind nahezu Fotorealistisch und auch die Charaktere im Spiel sind, mit bis zu 10.000 Polygonen, mehr als nur liebevoll Designt. Laut Aussagen der Entwickler soll jedes ganze Frame aus bis zu 100.000 Polygonen bestehen.
All das schafft GSC Game World mit der eigens entwickelten, und derzeit wohl leistungsstärksten, Engine, genannt X-Ray. Laut Aussagen der Hersteller soll das Spiel auch auf „Mittelklassesystemen“ mit 60 fps laufen. Bleibt abzuwarten, was GSC unter „Mittelklasse“ versteht, und mit welchen Detaillevels diese 60 fps erreicht wurden.



 Die Bäume und Sträucher sehen schon sehr gut aus.   Die Bäume und Sträucher sehen schon sehr gut aus.


Gameplay

Der Spieler reist durch die Zone, welche in ca. 20 Maps unterteilt ist. Jede dieser Maps wird ca. 1 km² groß sein. Das Spiel wird nicht linear verlaufen, so dass ihr die freie Wahl habt, wie ihr die Zone durchquert. Es wird zudem noch zwei völlig unterschiedliche Enden geben.
Das einzige, was Ihr machen müsst, ist Geld zu verdienen. Dies könnt Ihr zum Beispiel, indem Ihr Artefakte verkauft. Von diesem Geld kauft Ihr dann neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände.
In der simulierten Landschaft werdet Ihr Fabrikgelände, Dörfer und eine Stadt durchqueren. Ferner wird es noch so genannte anomale Zonen geben. Jeder Versuch sie zu durchqueren endet zwangsläufig mit dem Tot. Also müsst Ihr versuchen sie auszumachen und zu umgehen. Damit Ihr diese Zonen ausmachen könnt, braucht Ihr spezielle Scanner, welche Ihr von eurem Geld bezahlen müsst.
Auch bei den Waffen wird Abwechslung geboten. Von der altmodischen AK 74 über mehrfach Granatwerfer bis hin zu futuristischen Hightech Wummen wird einiges geboten werden.
Also wird es auch einen Hauch von Rollenspiel geben. Denn wie Ihr Fallen umgeht oder Feinde erledigt wird vor allem an eurer Ausrüstung liegen, welche ihr im Laufe des Spiels selbst zusammen stellt. Ferner werdet Ihr auch lernen müssen mit den den anderen Stalkern umzugehen. Denn ob Ihr einem in Not geratenen Stalker helft, oder seine Hilflosigkeit ausnutzt, wird die Einstellung der anderen Stalker Euch gegenüber beeinflussen. Es ist also Euch überlassen, ob ihr schnell und billig an Ausrüstung kommen wollt, oder lieber im Notfall noch ein paar Stalker zur Unterstützung habt.


 Selbst die Wolken am Himmel werden liebevoll gestaltet.   Selbst die Wolken am Himmel werden liebevoll gestaltet.


S.T.A.L.K.E.R.: Oblivion Lost  (Preview) GSC Game World
Empfohlenes System: Noch nicht bekannt

Ersteindruck:
(9 / 10)
Daniel Garmann
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; 2001,2002 [EliteGames]

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